Ökologische Brennpunkte in Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg
Müllfrevel bei Kneiting

Im Gebiet Kneiting / Winzer gibt es ein Problem mit besonders schlimmem Müllfrevel.
Hier wurden auf insgesamt 14 ausgedehnten Flächen im Zeitraum Frühjahr 2025 bis Frühjahr 2026 insgesamt 160 (!!!) Müllsäcke an gesammeltem Müll entfernt. Dabei handelt es sich leider nicht nur um ein optisches oder ästhetisches Problem: Der Müll zerfällt zu Mikroplastik, setzt Schadstoffe frei, wird in Gewässer und auf Felder großflächig verteilt. Das Mikroplastik gelangt schließlich in die Nahrungskette und stellt somit ein ernsthaftes ökologisches Problem dar.
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Das Schwalben-Projekt 2025

Es gibt immer weniger Schwalben im Land, wahrscheinlich nicht nur in den drei Gemeinden Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg. Schwalben ernähren sich im Flug von Insekten. Ihre Lebensräume, nämlich die alten Kuhställe zum Beispiel, verschwinden und sie werden nicht mehr geliebt. Nach einer Bestandsaufnahme will die BN-Ortsgruppe Wege finden, dass wieder mehr dieser Luftakrobaten bei uns brüten.
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Pflege der Natur
Zu den traditionellen Aufgaben der Ortsgruppen des Bund Naturschutz gehören die Pflege von gut und natürlich erhaltenen Öko-Inseln, so genannte Trittsteinen in der Natur. Aktive und fleißige Mitglieder der Ortsgruppe mähen jährlich diese Flächen und rechen das Mähgut zusammen. Es wird von Landwirten oder von Bauhöfen abgeholt und kompostiert.
So bleiben die Böden mager und ungedüngt, genau das, was die typische und inzwischen sehr wertvolle oberpfälzer Flora und Fauna benötigt.
Zurzeit haben wir vier ökologisch wertvolle Grundstücke, die wir jeweils einmal im Jahr bearbeiten. Solche Pflegearbeiten sind sogar bei schlechtem Wetter beliebte Treffen der befreundeten Mitglieder. Über zu wenig Helfer müssen wir uns fast nie beklagen.
Mehr zu den Pflegearbeiten der Ortsgruppe
Einige Ausgleichsflächen in der Gemeinde Pettendorf
Wo ein neues Baugebiet, ein neues Gewerbegebiet oder eine neue Straße neu entstehen, muss seit 2001 für die der Natur „weg genommene“ Fläche an anderer Stelle, aber möglichst in der Nähe, als Ausgleich ein NEUES ökologisch hochwertiges Biotop auf einer ökologisch wenig wertvollen Fläche angelegt werden. Aber viele Kommunalpolitiker drücken beide Augen zu, wenn es um die Durchführung dieses Gesetzes geht.
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Die Renaturierung der Schwetze
Die Schwetze entspringt südlich von Baiern, Gemeinde Lappersdorf, durchfließt eine Strecke von 6,5 km Länge und mündet in Kneiting Gemeinde Pettendorf. Der Höhenunterschied beträgt 80m. Sie gilt als Gewässer 3. Ordnung. Die Schwetze ist kein natürlicher Bach. Der allergrößte Teil ist begradigt und verrohrt.
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