Die Natur fordert die Politik!
Wir, die Ortsgruppe des BUND-Naturschutz, sind keine politische Gruppierung. Über alle Parteigrenzen und wirtschaftliche Interessen hinweg treten wir ein für den Schutz der Natur in der wir leben, deren Teil wir sind und ohne die die Menschheit keine sichere Zukunft hat. Prüft man die Wahlversprechen der zu der letzten Kommunalwahl angetretenen Parteien und Gruppierungen auf deren Aussagen zu Natur und Umweltschutz, fällt die Analyse im Durchschnitt eher ernüchternd aus. In vielen Fällen kommen Worte wie „Natur“, „Umwelt“, „Artenschutz“ oder ähnliches überhaupt nicht einmal vor oder oft nur untergeordnet am Rande - und das, obwohl diese Themen von drückender Wichtigkeit sind. Wir stellen daher Forderungen zum Schutz von Natur und Umwelt an die Lokalpolitik und stellen folgende Fragen.
- Werden natürliche Lebensräume, Biotope, Gehölze und Bäume erhalten, angelegt/gepflanzt und vernetzt und dabei auch gemeindeeigene Flächen genutzt?
- Wird die Ausbringung von Schad- und Giftstoffen verhindert oder reduziert?
- Wird der Flächenfraß bei Bauvorhaben reduziert und werden Ausgleichsflächen angelegt?
- Wird der Vermüllung von Orten, Landschaft und Agrarflächen entgegengetreten und wie werden deren Auswirkungen verhindert?
- Was wird getan, um unser wichtigstes Lebensmittel, das Trinkwasser, zu schützen?
- Wie wird der Schutz unserer Gewässer vorangetrieben?
- Werden regenerative Energien für Heizung und Verkehr im öffentlichen und privaten Bereich und die Elektromobilität gefördert?
- Wird Energie gespart?
- Wird der öffentliche Nahverkehr und die Radweginfrastruktur gefördert?
- Was wird getan um Sturmflutereignisse besser zu beherrschen?
- Werden Energienutzungspläne vorangebracht?
Wir werden alle diese Themenbereiche im Blick behalten. Unsererseits werden wir tun und beitragen, was wir können. Der lokalen Politik, Wirtschaft und Landwirtschaft bieten wir kooperativ die Zusammenarbeit an.







