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Seit über 40 Jahren sind wir Anwalt für Natur und Umwelt in Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg.

Die Geschichte unserer BUND-Naturschutz-Ortsgruppe

Wir sind stets bestrebt, diese Chronik der Ortsgruppe Pettendorf-Pielenhofen-Wolfsegg auf dem neuesten Stand zu halten. Sie wird aber trotzdem immer unvollständig bleiben, denn sie enthält zahlreiche Aktivitäten nicht. Das sind zum Beispiel die monatlichen Treffen der aktiven Mitglieder, die Mitarbeit im Umweltforum der Gemeinde Pettendorf, die Stellungnahmen zu den Bebauungsplänen in den drei Gemeinden, die vielen Gespräche und Briefwechsel mit Behörden, die Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe und vieles mehr. Alle diese Tätigkeiten wurden und werden ehrenamtlich durchgeführt mit dem Ziel mit vielen kleinen Schritten unsere Welt ein bisschen besser zu machen.

Das Jahr 1985

Am 21. Juni 1985 fand die Gründungsveranstaltung beim Mayerwirt in Pettendorf auf Initiative von Brigitte Grabert, Rudolf Faltermeier, Hans Wurmlinger und Walter Jugel statt. Jugel wurde 1. Vorsitzender und 40 Bürger wurden spontan Mitglieder der Ortsgruppe. Die Ortsgruppe nannte sich BUND-Naturschutz-Pettendorf/Pielenhofen/Wolfsegg. In Pettendorf war damals der Sitz der 1972 gegründeten Verwaltungsgemeinschaft.

Im Februar 1985 hatte die Bundesregierung den Bau einer Wiederaufbereitungsanlage (WAA) für abgebrannten Kernbrennstoff in der Oberpfalz beschlossen. 

Problemfelder, die Aufsehen erregten, waren damals ein Tümpel bei Kneiting, der Brückelgraben bei Aichahof, eine Trollblumenwiese bei Wolfsegg und der Schafbuckel bei Dettenhofen. An diesen Örtlichkeiten veranstaltete die Ortsgruppe Pflanzaktionen und zahlreiche Informationsveranstaltungen.

Das Jahr 1986

1986 gaben wir erste Stellungnahmen zu Bebauungsplänen in den drei Gemeinden ab.

Frühjahr 1986: Erste jährliche Pflegemaßnahme der Trollblumenwiese bei Hermannstetten sowie Veranstaltungen zu Trockenrasen und Feuchtgebieten in allen drei Gemeinden.

April 1986: Atomunfall in Tschernobyl in der damaligen Sowjetunion. Zu diesem Ereignis veranstaltete die noch nicht einmal einjährige Ortsgruppe zahlreiche Informationsveranstaltungen und führte unter anderem auch Becquerel-Messungen von Lebensmitteln durch.

Juni 1986: Zum ersten Geburtstag, pflanzt die Ortsgruppe eine Linde beim Mayerwirt in Pettendorf. Sie steht heute noch.

Juli 1986: Rudolf Faltermeier organisiert erstmalig und dann für die nächsten 15 Jahre die jährliche Haus- und Straßensammlung des BN.

November 1986: Beginn der jährlichen Mahd des Schafbuckels bei Dettenhofen. Bis heute wird diese Pflegemaßnahme jährlich durchgeführt.

Das Jahr 1987

Frühjahr 1987: Mehrere Veranstaltungen zum Thema „Naturnaher Garten“.

Sommer 1987: Veranstaltungen zur Nutzung der Sonnenenergie, Photovoltaik und Sonnenkollektoren.
 

Das Jahr 1988

1988: Das geplante Naturschutzgebiet Greifenberg kommt in den Fokus der Ortsgruppe. Das unmittelbar daneben gelegene Dolomitschotterwerk Etterzhausen bemüht sich, den 1978 genehmigten Abbau von bisher genehmigten 15 ha auf 40 ha zu erweitern. Wir stellten uns dagegen, denn es wäre das Ende des Greifenbergs gewesen.Rudi Faltermeier mit Modell des geplanten Steinbruchs am Greifenberg 

April 1988: Anlage einer Vogelschutzhecke mit 150 einheimischen Sträuchern im Bühelgraben in Pettendorf (hinter dem damaligen Edeka-Markt).

September 1988: Kampagne der Ortgruppe zum Erhalt der noch vorhandenen Feldhecken und Raine.

Das Jahr 1989

Juli 1989: Beteiligung mit Rat und Tat am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“. Es gab Gold für Pettendorf.

März 1989: Gründung einer BN-Jugendgruppe in Pettendorf, Vorsitzende Eva Horsch. 

April 1989: Die Ortsgruppe beginnt sich eingehend mit der Müllproblematik zu befassen. 

Juni 1989: Gemeinde Pettendorf beginnt auf Antrag der Ortsgruppe das Pilotprojekt „Müllentsorgung mit Wertmarken“. Ziel ist vor allem die Müllvermeidung. Die Gemeinde beschafft Container für Glas, Papier, Schrott. Die Bürger machen bei der Müllvermeidungsaktion eifrig mit. Pilotprojekt endet im Dezember 1990, da der Landkreis ein eigenes Konzept einführt.

Juli 1989: Rudolf Faltermeier übernimmt den 1. Vorsitz der Ortsgruppe. Die Ortsgruppe hat 175 Mitglieder.

Oktober 1989: Veranstaltungen zum Thema Müllvermeidung, Mülltrennung, Wertmarken.
 

Das Jahr 1990


Februar 1990: BN-Jugendgruppe baut in der Schreinerei Zimmermann, Rohrdorf, 20 Vogelnistkästen für die Wälder in der Umgebung.

Juni 1990: Volksbegehren „Das besserer Müllkonzept“, mehrere Veranstaltungen mit dem Aufruf der Ortsgruppe zur Teilnahme.

September 1990: Fünfjähriges Bestehen der Ortsgruppe, Auftritt der „Wellküren“, Ortsgruppe hat 250 Mitglieder.

November 1990: Beginn der von der Ortsgruppe angeregten Plastik-Sammelaktion.

 

Das Jahr 1991

Februar 1991: Volksentscheid „Das bessere Müllkonzept“. Dem Gesetzesentwurf der Bürgeraktion begegnet die Bayerische Staatsregierung mit einem eigenen Entwurf, der von der Mehrheit der Wähler angenommen wurde.

Juli 1991: Die BN-Jugendgruppe baut zahlreiche Nisthilfen für Insekten.

Oktober 1991: Der Greifenberg (Gemeinde Pettendorf, zwischen Mariaort und Etterzhausen) und die Waltenhofer Hänge werden Naturschutzgebiet. Das Schotterwerk will einen Tunnel unter diesem Richtung Norden bauen.

Oktober 1991: 650 einheimische Sträucher werden zusammen mit der BN-Ortsgruppe Lappersdorf entlang des Schwetzegrabens oberhalb von Reifenthal gepflanzt
 

Das Jahr 1992

Januar 1992: Vorläufiger Wertstoffhof in Pettendorf (Container) bis zum Bau des endgültigen bei Kneiting, ebenso in Pielenhofen und Wolfsegg. Der BN lehnt das Duale System/Grüner Punkt ab, da es dem Problem der Abfallvermeidung nicht gerecht wird.

Frühjahr 1992: Turmfalken brüten im Turm der Pettendorfer Kirche.

Juli 1992: Für die Bemühung, Fledermäusen ein Winterquartier zu verschaffen, wurde die BN-Jugendgruppe vom Landrat Rupert Schmid mit dem Umweltschutzpreis des Landkreises ausgezeichnet.

Oktober 1992: Alois Amann führt die neu gegründete BN-Kindergruppe.
 

Das Jahr 1993

Januar 1993: Die BN-Jugendgruppe organisiert Fledermausausstellung mit Egbert Schelbert in der Pettendorfer Volksschule

März 1993: Informationsveranstaltung zu nachwachsenden Rohstoffen, z.B. Hackschnitzelheizung

Juni 1993: Hans Wurmlinger wird 1. Vorsitzender der Ortsgruppe, 2. Vorsitzender Christian Gerdes.

Oktober 1993: Zweckverbandsvorsitzender Heiner Prössl informiert über die schwierige Trinkwassersituation in den drei Gemeinden.

Oktober 1993: Mitglieder der Ortsgruppe legen in Rohrdorf eine Obstwiese an.
 

Das Jahr 1994

Juli 1994: Mitglieder der Ortsgruppe informieren sich in Regenstauf über das fast autarke Ökohaus eines BN-Mitglieds (Wasser, Strom, Heizung, Kläranlage).

Oktober 1994: Informationsveranstaltung der Ortsgruppe zu Energiesparlampen.

Das Jahr 1995

Februar 1995: Volksbegehren „Mehr Demokratie in Bayern“. Die Ortsgruppe unterstützt das Volksbegehren in mehreren Veranstaltungen.

Februar, März, April 1995: Arbeiten an der Jubiläumsschrift zum Zehnjährigen.

März 1995: Mitglieder der Ortsgruppe fahren zur Solarwasserstoffanlage in Neunburg vorm Wald sowie zu einer Biogasanlage bei Zillendorf.

März 1995: Nach einem Antrag der Ortsgruppe bezuschusst die Gemeinde Pettendorf zukünftig private Solaranlagen.

April 1995: Die Ortsgruppe pflanzt 25 Obstbäume entlang der Straße Pettendorf – Schwetzendorfer Weiher. 

Mai 1995: Feier zum zehnjährigen Bestehen der Ortsgruppe im Mayerwirt - mit dem Baierisch-Diatonischen Jodelwahnsinn und dem PettenDorftheater. 

Juli 1995: Mitglieder der Ortsgruppe besichtigen die Öko-Brauerei Krieger in Riedenburg.

September 1995: Verteilen des Bildbandes (mit Texten von Hans Wurmlinger, Alois Amann, Rudolf Faltermeier) zum 10-jährigen Bestehen der Ortsgruppe kostenlos an alle Haushalte in den drei Gemeinden. 
 

Das Jahr 1996

März 1996: Mitgliederversammlung mit Dia-Vortrag über die Abruzzen und Neuwahlen, Rainer Brunner übernimmt den 1. Vorsitz der Ortsgruppe, 2. Vorsitzender wird Christian Gerdes.

Mai 1996: Erstfrühlings-Spaziergang zu einigen der ca. 300 kartierten Biotopen in den drei Gemeinden.

Juni 1996: Aufgrund eines sehr guten Ergebnisses bei der Haus- und Straßensammlung, organisiert von Rudolf Faltermeier, können Schüler der Volksschule Pettendorf den Nationalpark Bayerischer Wald besuchen.

Juli 1996: Am Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Wandertag gemeinsam mit dem TSV-Adlersberg.

September 1996: Aktion Vorschläge der Ortsgruppe zur Realisierung des Landschaftsplanes der Gemeinde Pettendorf von 1981.

Das Jahr 1997

10. Januar 1997: Informationsveranstaltung zu den im Landschaftsplan der Gemeinde Pettendorf geplanten Ortsrandeingrünung mit Hecken und Feldgehölzen.

Februar 1997: Dolomit-Schotterwerk-Etterzhausen, das seit 1974 zwischen Mariaort und Etterzhausen Dolomit abbaut, beschließt Stilllegung des Steinbruchs. Unmittelbar anschließend kauft das Zementwerk Trollius aus Lauterhofen (bei Amberg) den Steinbruch, obwohl keine Genehmigung für einen weiteren Abbau vorliegt.

März 1997: Beginn der jährlichen Pflegemaßnahme entlang des Feldgehölzes (Westhang Auberg, ehemaliger Steinbruch) zwischen Neudorf und Schwetzendorf.

Juni 1997: Am Aktionstag „Mobil ohne Auto“ Wandertag zusammen mit der Ortsgruppe Nittendorf durch das Schwarzachtal bei Nürnberg.

Juni 1997: Antrag mit zahlreichen Vorschlägen an die Gemeinde Pettendorf, zukünftige Bebauungspläne nach ökologischen und baubiologischen Grundsätzen zu erstellen.

Juli 1997: Mitgliederwerbung durch ein Werbeteam, 62 neue Mitglieder in Pettendorf, Pielenhofen und Wolfsegg.

Juli 1997 bis Januar 1998: Die Arbeitsgruppe Bauen und Energie entwickelt eine Broschüre für Gemeinde und Bauherrn „Ökologisches Baulandentwicklungskonzept“.

Juli 1997: Die Ortsgruppe beantragt bei der Gemeinde Pettendorf die Einführung einer lokalen Agenda 21 zu beschließen.

Oktober 1997: Auf Antrag der Ortsgruppe beschließt der Umweltausschuss der Gemeinde Pettendorf die Pflanzung einer Baumreihe entlang der Straße zwischen Pettendorf und Adlersberg. Dieser Antrag wurde sechs Jahre später durch den 2002 gewählten Bürgermeister Obermeier ausgeführt.

Oktober 1997: Ausstellung in und vor der Volksschule in Pettendorf über Photovoltaik und Sonnenkollektoren. 
                         „Erste Pettendorfer Solartage“.
 

Das Jahr 1998

Januar 1998: Konstituierende Sitzung des Umweltforums (Agenda 21), Ortsgruppe arbeitet in zwei Arbeitsgruppen mit (Bauen, Siedlung, Verkehr und Energie, Ver- und Entsorgung).

Januar 1998: In Pettendorf Nähe Anwesen Amann sollten zwei Linden verschwinden. Die Ortsgruppe greift ein, unterstützt vom Stadtgartenamt. Der BN unterstützt die Sanierung mit 500 DM.

Februar 1998: Die Ortsgruppe organisiert den Besuch der beiden Blockheizkraftwerke der Stadtwerke in Neunburg vorm Wald.
März 1998: Vorstellung der Broschüre „Ökologisches Baulandentwicklungskonzept“, ergänzend dazu Vortrag des Architekten Theodor Henzler „Grundsätze einer ökologischen Architektur im ländlichen Raum“

März 1998: Arbeitsgruppe Bauen und Energie macht zahlreiche Vorschläge zum Bebauungsplan „Auf der Höhe“, die zum Großteil verwirklicht wurden. Wolfram Pistohl war maßgeblich an den Verbesserungen beteiligt.

Juli 1998: Ortsgruppe protestiert gegen die geplante Erweiterung des Dolomit-Schotterwerkes-Etterzhausen nach Westen (Schilderäcker). Die Firma Trollius beginnt, obwohl keine Genehmigung vorliegt, im Steinbruch in die Tiefe abzubauen.

August 1998: Die Pflegemaßnahme Trollblumenwiese bei Hermannstetten wird jetzt vom Landschaftspflege-Verband übernommen. Bei späteren Überprüfungen wurde jedoch festgestellt, dass offenbar nicht gepflegt wurde.
 

Das Jahr 1999

Juli 1999: Übergabe von ca. 75 Büchern aus den Beständen der Kindergruppe an die Pfarrbücherei.

September 1999: Vortrag und Aktion im „Pettendorf Aktuell“, um Bürger zum Wechsel zu Ökostrom zu motivieren.
 

Das Jahr 2000

März 2000: Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Vortrag Dr. Hansjörg Wunderer zur Wiedereinbürgerung des Wanderfalken. Neuwahl: 1. Vorsitzender Rainer Brunner, Stellvertreter Peter Härtl, Schriftführer Rudolf Faltermeier, Kassier Manfred Ziegler, Beisitzer Alois Amann, Florian Reif, Waltraud und Sepp Gröbner, Josef Maurer, Johann Seidl, Johann Aschenbrenner.

September 2000: Radltour von Plattling nach Niederalteich. Dort Kirchenführung und Einweisung in die Donauproblematik.

Das Jahr 2001

Februar 2001: Kauf einer Motorsense für Pflegemaßnahmen.

März 2001: Ortsgruppe beginnt mit dem Aufbau einer eigenen Homepage.

Mai 2001: Frühlingswanderung der Ortsgruppe mit Hans Wurmlinger.

Juni 2001: Bescheid des Landratsamtes. Der Betrieb des Steinbruchs zwischen Mariaort und Etterzhausen ist sofort einzustellen, da keine Betriebserlaubnis vorliegt. Hermann Trollius als neuer Eigentümer klagt gegen den Bescheid.

August 2001: Hühnerfarm zwischen Rohrdorf und Dettenhofen verstößt massiv gegen Vorschriften zur Ablagerung von Mist im Freien. Ablagerung befindet sich im Wasserschutzgebiet. Ortsgruppe erstattet Anzeige beim Landratsamt.

Dezember 2001: Stellungnahme zum Bebauungsplan Kneiting. Erstmalig eine seit 2000 vorgeschriebene Ausgleichsfläche nach neuer naturschutzrechtlicher Eingriffsregelung.
 

Das Jahr 2002

Januar 2002: Versuch der Gründung einer BN-Jugendgruppe. Der Versuch wird mangels Interesse nach einigen Monaten aufgegeben.

März 2002: Stellungnahme zu Baugebiet in Rohrdorf. Ortsgruppe beanstandet die Ableitung des Oberflächenwassers in eine Doline, die sich am Rande des Wasserschutzgebietes befindet.

April 2002: Mitgliederversammlung und Vortrag Heinrich Prössl zur Geschichte der Trinkwasserversorgung in der Verwaltungsgemeinschaft.

Januar 2002: Die Gemeinde Pettendorf tritt aus der Verwaltungsgemeinschaft aus. Pielenhofen und Wolfsegg bilden eine neue Verwaltungsgemeinschaft. Die Ortsgruppe nennt sich jetzt BN-Ortsgruppe Pettendorf-Pielenhofen-Wolfsegg.

Mai 2002: Kanutour mit fünf Booten von Plattling auf der Isar und der Donau nach Niederalteich zum Fest an der Donau, ca. 25 Teilnehmer.

Juni 2002: Teilnahme der Ortsgruppe am Schulfest in Wolfsegg, BN-Jugendliche aus Pettendorf basteln mit den Kindern Vogelhäuschen.

August 2002: Verwaltungsgericht Regensburg verfügt die sofortige Stilllegung des Steinbruchs zwischen Mariaort und Etterzhausen.

Ab August 2002: Kampagne der Ortsgruppe zur Verbesserung der Trinkwasserqualität in Pettendorf, Pielenhofen, Wolfsegg, Lappersdorf. Probleme mit Atrazin und Desethylatrazin im Trinkwasser, seit 1990 verboten, aber noch im Boden. Grenzwerte seit Jahren überschritten. Ende 2002 endet die 4-jährige Ausnahmegenehmigung des Landratsamtes. Vorschlag der Ortsgruppe, Bonuszahlungen an Landwirte im Wasserschutzgebiet, die durch regelmäßige Bodenuntersuchungen beweisen, dass sie weniger düngen. Zweckverband geht darauf nicht ein.

Oktober 2002: BN-Informationsveranstaltung in Pettendorf über Ausgleichmaßnahmen bei Baumaßnahmen. 

Oktober 2002: Teilnahme der Ortsgruppe an der Pflanzaktion Oberndorf.
 

Das Jahr 2003

März 2003: Erstmalig (und dann jährlich in den folgenden Jahren) Pflege einer kleinen Diptam-Population zwischen Pielenhofen und Dettenhofen (Käferberg).

März 2003: Stellungnahme der Ortsgruppe zur so genannten Kneitinger Brücke (die R39 über die Donau in den Westen von Regensburg). Ortsgruppe lehnt ab, da die Brücke erheblichen Verkehr durch Reifenthal erzeugen würde.

April 2003: Mitgliederversammlung und Vortrag Egbert Schelbert, LBV „Bedrohte Tiere unserer Heimat: Mauersegler, Fledermäuse, Schleiereulen, Wanderfalken.

April 2003: Mit Hilfe einer Hubbühne Anbringen von 20 Nistkästen, 11 Fledermauskästen und 3 Nisthilfen für Turmfalken an E.ON Trafostationen in Pettendorf und Pielenhofen. Die Vogel-Unterkünfte wurden von Sepp Gröbner angefertigt.

März 2003: Pflegemaßnahme Entbuschen des Waldsaums am Feldgehölz zwischen Neudorf und Schwetzendorf (ehem. Steinbruch).

April 2003: Anbringen von 23 Vogelnistkästen und 3 Fledermauskästen an stillgelegten Trafostationen von E.ON.

Mai 2003: Kanutour auf dem Regen von Nittenau bis Regenstauf.

Ab Okt 2003: BN beanstandet mehrere Male die Untätigkeitdes Trinkwasser-Zweckverbandes-Naab-Donau-Regen bzgl. Vorkommen von krebserregendem Atrazin im Trinkwasser und die ständigen Ausnahmeregelungen des Landratsamtes. Erst im April 2018 erhält der Brunnen in Deckelstein eine teure Filteranlage.
 

Das Jahr 2004

Januar 2004: Vortrag beim Elternbeirat zum Naturmobil.

Januar 2004: Vortrag zum Thema Flächenverbrauch und Ausgleichsmaßnahmen in der Bauleitplanung.

Februar 2004: Der Kompostplatz in Pollenried soll in den Steinbruch zwischen Mariaort und Etterzhausen verlegt werden. BN ist wegen des unmittelbar daneben gelegenen Naturschutzgebiets "Greifenberg" dagegen und verweist auf den angeordneten Abbau der Betriebsanlage und die Rekultivierung des Steinbruchs.

Februar 2004: Ortsgruppe bezuschusst das Naturschutz-Jugendzentrum Wartaweil des Landesverbandes mit 5.000 Euro.

April 2004: Mitgliederversammlung mit Neuwahlen. Vortrag Egon Knott, Schönhofen, „Schätze in der Natur der Heimat“. Neuwahl: 1. Vorsitzender Rainer Brunner, Stellvertreter Peter Härtl, Schriftführer Sepp Gröbner, Kassier Manfred Ziegler, Beisitzer Waltraud Gröbner, Josef Maurer, Wolfram Pistohl, Florian Reif.

April bis Juli 2004: Sechs Klassen der Schule Pettendorf nehmen an einem Vormittagsunterricht mit dem Naturmobilteil. Ortsgruppe bezuschusst mit 350 €.

Mai 2004: Radltour von Plattling nach Niederalteich zum Fest an der Donau.

Juni 2004: Exkursion zum Naturschutzgebiet Greifenberg mit Referent Dipl.-Biologe Martin Scheuerer, Nittendorf.

August 2004: Radltour durch das Wellheimer Trockental von Eichstätt nach Neuburg an der Donau.

November 2004: Informationsveranstaltung zur Unterstützung des BN-Bayern-Volksbegehrens „Rettet den Wald“

 

Das Jahr 2005

Mai 2005: Radltour von Plattling nach Niederalteich zum Fest an der Donau.

Juni 2005: Exkursion zum Naturschutzgebiet Greifenberg, Referent Rainer Brunner.
 

Das Jahr 2006

Mai 2006: Ein Pettendorfer Bürger lagert circa 80 Kubikmeter Bauschutt aus dem Abbruch eines Hauses am Westufer des Schwetzendorfer Weihers ab. Ein Großteil des Materials rutschte dabei ins Wasser. Der Vorgang war weder von der Gemeinde noch von der zuständigen Behörde, dem Landratsamt, genehmigt. Die Ablagerung wird vom Verursacher mit Humus abgedeckt.

August und Oktober 2006: Der BN erfährt von der Bauschuttablagerung, gräbt unter den Humus und findet große Mengen zerbrochener Fliesen, Drahtgitter, Dübel, Teer- und Mörtelbrocken sowie Plastikrohre. Der BN fordert die Entfernung, findet aber zunächst bei Gemeinde, Wasserwirtschaftsamt und Landratsamt wenig Gehör.
 

Das Jahr 2007

April 2007: Ein Teil der 80 Kubikmeter Bauschutt, die im Jahr zuvor illegal am und im Schwetzendorfer Weiher abgelagert wurden, werden wieder herausgeholt.

Mai 2007: Radltour entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals von Neumarkt nach Kelheim/Saal.

September 2007: Die Ortsgruppe nimmt Stellung zu den ersten Entwürfen des neuen Flächennutzungsplanes der Gemeinde Pettendorf.
 

Das Jahr 2009

Februar 2009: Sondersitzung des Pettendorfer Gemeinderats mit Landrat Mirbeth, der um Zustimmung zur Kompostanlage im Steinbruch zwischen Mariaort und Etterzhausen wirbt. Der Gemeinderat unterstützt den BN und bleibt bei seinem Nein.


März bis Oktober 2009: Die von Landrat Mirbeth beauftragte Landschaftsgestaltungs-Firma Lipsky fertigt eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (SAP) zum Steinbruch Greifenberg. Ergebnis: Wegen weit fortgeschrittener Wiederbelebung der Fläche, ökologischer Regeneration und hoher Vielfalt vom Aussterben bedrohter Fauna und Flora ist der Steinbruch für eine Kompostanlage ungeeignet.

Mai 2009: Radltour von Plattling nach Niederalteich. Protest gegen den geplanten Donauausbau.

Mai 2009: BN-Mitglied Franz Wartner entdeckt ein brütendes Uhupaar im Steinbruch Greifenberg.
 

Juni 2009: Exkursion zum Steinbruch zwischen Mariaort und Etterzhausen unter Leitung von Martin Scheuerer, Dipl.-Biologe. Über 50 Interessierte.

Juni 2009: Kanutour auf dem Regen von Nittenau nach Regenstauf. 12 Teilnehmer.

Dezember 2009: Landrat Mirbeth versammelt 3 Landtagsabgeordnete, 2 Bürgermeister und weitere Politiker und Gemeinderäte zum Ortstermin im Steinbruch Greifenberg mit anschließender Diskussion, um die Eignung des Steinbruchs als Kompostanlage darzustellen. Nicht nur anwesende BN-Mitglieder lehnen das Vorhaben mit Hinweis auf den hohen ökologischen Wert des ehemaligen Steinbruchs und des danebenliegenden Naturschutzgebiets weiterhin ab.
 

Das Jahr 2010

Januar 2010: Die Ortsgruppe bittet die Kreisgruppe, die seit Jahren stattfindende Ablagerung von Schotter im Steinbruch durch die Firmen Trollius und Weichmann zu beanstanden. Das Landratsamt mahnt darauf hin und setzt einen Termin.

Februar 2010: Einsatz einer Wärmebildkamera der Kreisgruppe (Anschaffung durch Spenden der BN-Ortsgruppen). Die daran ausgebildeten Elisabeth Bogner, Konrad Hanwalter und Rainer Brunner fertigen an 8 Gebäuden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern Fotos. Ziel ist, dass der Hausbesitzer danach Schritte zur Wärmedämmung unternimmt.

März 2010: Franz Wartner entdeckt nun im zweiten Jahr einen brütenden Uhu im Steinbruch. Später kommen zwei Junguhus dazu.

Mai 2010: Mitgliederversammlung mit Bürgermeister Eduard Obermeier, dem neuen Vorsitzenden der Kreisgruppe Raimund Schoberer und der Geschäftsführerin Tina Dorner. Wahlen: 1. Vorsitzender Rainer Brunner, Stellvertreter Peter Härtl, Kassier Manfred Ziegler, Beisitzer: Waltraud Gröbner, Wolfram Bauch.

Mai 2010: Radltour von Plattling nach Niederalteich zum Donaufest. Protest gegen den geplanten Donauausbau mit weiteren Staustufen.

Juni 2010: Feier 25 Jahre BN-Ortsgruppe Pettendorf-Pielenhofen-Wolfsegg beim Mayerwirt in Pettendorf. Anwesend drei Bürgermeister, Raimund Schoberer, und ca. 50 Mitglieder und geladene Gäste.
Horst Bogner gestaltet mit einigen Helfern eine 64-Seiten-Broschüre zur schützenswerten Natur in den drei Gemeinden.

Das Jahr 2011

März 2011: Baufirma Rösl hat die dritte Schlammausbaggerung in der Naabmündung übernommen und beantragt beim Landratsamt die dauerhafte Lagerung von Baggergut, auch aus der Region, an der Stelle des bis 2016 genehmigten Feldes bei Mariaort, BN protestiert gegen eine Genehmigung, da im Landschaftsschutzgebiet „Donautallandschaft mit den Winzerer Höhen“ gelegen. Auch der Gemeinderat Pettendorf lehnt ab.

Mai 2011: Radltour entlang des Ludwig-Donau-Main-Kanals von Neumarkt nach Nürnberg.

Oktober 2011: Pflanzung von 25 Sträuchern und Bäumen auf der Ausgleichsfläche Baugebiet Neudorf (Fruticetum) durch Schulkinder, deren Eltern, Mitglieder und eingeladene Gäste.

Oktober 2011: Zum 25sten Mal Pflegemaßnahme am Schafbuckel. Mähen eines für die Oberpfalz typischen Kalkmagerrasens mit einer inzwischen seltenen Flora und Fauna, die sich durch Jahrhunderte lange Beweidung gebildet hat.
 

Das Jahr 2012

Januar 2012: BN eingebunden in Maßnahmen zur Energiewende in Pettendorf, die Uni Würzburg erkundet eine Woche lang Energieeinsparpotentiale in der Gemeinde.

Juli 2012: Mit Kindern der Volksschule Pettendorf wird eine von Karl-Heinz Kager gefertigte Informationstafel für das Fruticetum aufgestellt.

August 2012: Radltour durch das Tal der Schwarzen Laaber von Parsberg nach Sinzing.

September 2012: BN-Kreisgruppe Regensburg feiert auf der Donauinsel bei Mariaort ihr 40-jähriges Bestehen.

Oktober 2012: Besuch der Ortsgruppe zusammen mit Bürgermeister Obermeier der "Energiegemeinde" Ascha im Bayerischen Wald, deren Einwohner 2010 bereits 124 % ihres Stroms und 46 % ihrer Wärme mit erneuerbaren Energien erzeugten.

Das Jahr 2013

Februar 2013: Spende der Ortsgruppe an die Kreisgruppe Regensburg in Höhe von 2.500 Euro zum Kauf eines weiteren Grundstücks auf der Donauinsel bei Mariaort. Danach besitzt der BN auf der Donauinsel eine Fläche von ca. 6.000 m2.

März 2013: Wolfram Pistohl und befreundete Architekten schlagen gemeinsames Bauen mehrerer Bauherren beim geplanten Baugebiet Pettendorf Südwest vor, so genannte Hofstellen. BN-Ortsgruppe befasst sich in den nächsten zwei Jahren intensiv mit dem Vorschlag.

März bis September 2013: Trollblumenwiese bei Hermannstetten/Wolfsegg wird immer kleiner. Rettungsversuche scheitern an der Entscheidung des Eigentümers, dass dort keine Pflegemaßnahmen mehr durchgeführt werden dürfen.
 

Das Jahr 2014

März 2014: Kommunalwahlen, Kandidaten werden aufgefordert zu „Wahlprüfsteinen“ Stellung zu nehmen.

Mai 2014: 12 Teilnehmer der Ortsgruppe wandern zu den Ausgleichsflächen der Gemeinde Pettendorf. Einige gehören privaten Investoren, einige der Gemeinde Pettendorf. Bei einigen Flächen, wurde Bepflanzung nicht ausgeführt. Von der Gemeinde Pettendorf aufgefordert, werden die Flächen in Ordnung gebracht  (siehe Foto links).

August 2014: Wanderung im Lauterachtal nach Hohenburg, Besuch der Fledermausstation.

Oktober 2014: Erste konkrete Vorschläge zu den Hofstellen Pettendorf Südwest.
 

Das Jahr 2015

Januar 2015: BN-Kreisgruppen-Vorstand mit einigen Ortsgruppen-Vorständen treffen die neue Landrätin Tanja Schweiger, Hinweis der OG Pettendorf, dass die Brech- und Klassierungs-Anlage und weitere Gebäude im Steinbruch bei Etterzhausen seit 2003 laut Anordnung des Landratsamtes abzubauen sind. Landrätin verspricht die Durchführung.

Mai 2015: Wanderung zu gemeindeeigenen Flächen, um zu beurteilen, ob sie sich bienenfreundlich gestalten lassen.

Juli 2015: Besichtigungsfahrt mit interessierten Bauherren für Hofstellen beim Baugebiet Pettendorf Südwest, nach Südbayern zu bereits lange existierenden Hofstellen-Beispielen.

September 2015: Veranstaltung Elektromobilität vor der Schule in Pettendorf. Zehn Elektroautos vor Ort. Anschließend Ausstellungswoche zum Thema erneuerbare Energien.

August bis November 2015: 
Die Brech- und Klassierungsanlage, sowie weitere Gebäude im Steinbruch bei Etterzhausen wird endlich abgebaut (siehe Foto oben).

Oktober 2015: Die beiden BN-Grundstücke auf der Donauinsel (6.000 m2) werden so gestaltet, dass sich dort ein Auwald bilden kann.

Dezember 2015: Im Steinbruch bei Etterzhausen werden die letzten Reste von Beton und Teer entfernt. Die Natur kann dieses große Loch übernehmen.

Das Jahr 2016

Frühjahr bis Herbst 2016: Ein Landwirt als neuer Pächter des Tremmelhauser Tales zerstört zahlreiche Biotope (Feldgehölze) und holzt den Waldrand ab. Versucht den Teich beim Gut aufzufüllen, um neues Ackerland zu gewinnen. Ortsgruppe beanstandet dies massiv. Unzureichende Unterstützung durch die Untere Naturschutzbehörde. Für im Tal zugeackerte Wege fordert die OG die Gemeinde auf, eine äquivalent große Fläche für die Natur zu fordern. Bürgermeister Obermeier unterstützt diesen Vorschlag.

Mai 2016: Ein Reporter des Bayerischen Rundfunks will einen Bericht zu den Pettendorfer Ausgleichsflächen erstellen, die die Ortsgruppe angemahnt hat. Der Bericht wird einige Male gesendet.

Mai 2016: Die Ortsgruppe führt erstmalig auf Anfrage der beiden neuen Jugendbetreuer der Gemeinde Pettendorf mit dem Naturmobil eine Ferienbetreuung durch.

Juni 2016: Exkursion mit dem Biologen Martin Scheuerer am Steinbruch und NSG Greifenberg, nachdem die Anlage der Firma Trollius 2015 abgebaut wurde.

August 2016: Nach einigen Jahren Pause mäht die Ortsgruppe, ohne Erlaubnis des Eigentümers, wieder die Trollblumenwiese bei Wolfsegg. Erheblicher Rückgang der Trollblumen zu verzeichnen.

Oktober 2016: Zusammen mit dem Obst- und Gartenbauverein gestaltet die Ortsgruppe im Pfarrheim einen sehr gut besuchten Familiennachmittag um die Welt der Bienen zu erklären.

Oktober 2016: Zum 30-sten Mal mähen Mitglieder der Ortsgruppe den Schafbuckel mithilfe von Manfred Zieglers Unimog.
 

Das Jahr 2017

März 2017: Jahreshauptversammlung mit dem 1. Vorsitzenden der Kreisgruppe Raimund Schoberer. Neuwahl des Vorstands: 1. Vorsitzender Rainer Brunner, zwei 2. Vorsitzende, Anni Brenner und Christian Wensauer, Schriftführerin Ingeborg Moser, Kassier Horst Bogner, Beisitzer Gaby Vetter-Löffert, Waltraud Gröbner, Wolfram Pistohl und Ludwig Meier.

Mai 2017: Wanderung zum Stettenschlag bei Duggendorf. Besichtigung der bereits seit Jahren wegen neuer Baugebiete anzulegenden Ausgleichsfläche der Gemeinde Wolfsegg. Zusage des Bürgermeisters, dass das bald geschieht.

Mai 2017: Start des Programms "Pettendorf Blüht". Leitung durch Dipl. Geografin Gaby Vetter-Löffert.

Juli 2017: Dorffest “Pettendorf Blüht”. Alle Vereine sind aufgefordert, mitzumachen.
 

Das Jahr 2018

März 2018: Seit vielen Jahren retten BN-Mitglieder Amphibien im Schwaighauser Forst.

April 2018: Das Pumpwerk in Deckelstein im Naabtal soll einen Aktivkohlefiler bekommen, da sich immer noch Atrazin - ein krebserregendes und seit 1990 verbotenes Pflanzenschutzmittel - im Trinkwasser befindet. Beginn der Bauarbeiten.

April 2018: Beginn des Zurückbaus des Spülfeldes bei Mariaort. Dort wurde von 2001 bis 2005 ausgepumpter Schlamm aus der Donau zum Trocknen abgelagert.

April 2018: Baumpflanzung einer Elsbeere als Erinnerung an den tödlichen Unfall von Christian Gerdes vor einem Jahr.

Mai 2018: Schulkinder bauen ein Bienenhotel bei der Grundschule, Schulkinder besuchen den Koller-Biohof bei Schwaighausen.

Mai 2018: Besichtigung der Ausgleichsfläche des Baugebietes „An den Klostergründen" in Pielenhofen.

Juni 2018: Die Planung des Bienenlehrpfades aus dem Projekt „Pettendorf Blüht“ beginnt.

Juli 2018: Bundesumweltministerin Svenja Schulze besucht die Donauinsel bei Mariaort.

November 2018: BN-Mitglieder helfen dem Landratsamt, die Ausgleichsfläche für den Bau des Radwegs Schwetzendorf - Rohrdorf anzulegen. Die Ortsgruppe übernimmt die jährliche Pflege. 

November 2018: Mehrere aus Spenden finanzierte Bäume werden beim Fruticetum gepflanzt.
 

Das Jahr 2019

Februar 2019: Volksbegehren "Rettet die Bienen". Organisiert durch die Ortsgruppe hält Dr. Andreas Segerer (Zoologische Sammlung München) im Januar vor 120 Zuhörern in der Schulaula in Pettendorf einen einen Vortrag zu den Folgen des Artenrückgangs. Pettendorf hat das beste Ergebnis im Landkreis mit 25,5%, Pielenhofen 17,6 %, Wolfsegg 17,7 %, Bayern 18,4 %. Es ist das beste Volksbegehren aller Zeiten in Bayern.

April 2019: Auf der vom Landratsamt vorbereiteten Ausgleichsfläche für den Radweg zwischen Schwetzendorf und Rohrdorf werden Obstbäume gepflanzt und eine Rasenmischung eingesät.

Juni 2019: Ruppert Schmid stellt uns seinen konventionell bewirtschaften Aignhof vor.

Juni 2019: Schulkinder aus Pettendorf besuchen den Bio-Hof der Familie Graf in der Gemeinde Lappersdorf.

Juni und Juli 2019: Gaby Vetter-Löffert mit Kindern bei den „Schulbienen“ in Pettendorf.

August 2019: Ferienprogramme des BN für Schulkinder: Wanderungen, Naturmobil.

August 2019: Auf 600 m2 der Ausgleichsfläche bei Neudorf wird Mähgut vom Schafbuckel auf eine durch Abschub abgemagerte Fläche übertragen.
 

Das Jahr 2020

März 2020: Kommunalwahlen. Parteien und Bewerber in den drei Gemeinden werden von der Ortsgruppe gebeten zu "Wahlprüfsteinen" Stellung zu nehmen.

März 2020: Ab Mitte des Monats Lock-Down wegen der Corona-Krise, in 2020 nur sechs Monatstreffen.

Mai 2020: Der Landschaftspflegeverband besichtigt den Schafbuckel.

Juli 2020: Noch einmal Saatgutübertragung vom Schafbuckel auf die hergerichtete 600 m2-Fläche bei Neudorf.

Juli 2020: Gartenschläfer-Projekt des BUND. 14 Schlafkästen werden aufgehängt

August 2020: Mähen der Ausgleichsfläche Radweg, eine übertragene Aufgabe des Landratsamtes.

September 2020: Fertigstellen des Bienenlehrpfades, ein Projekt von „Pettendorf Blüht“.September 2020: Modellieren der neuen zusätzlichen Fläche auf der Donauinsel Mariaort.

September 2020: Vorschlag des BN zur Renovierung der Schwetze. Vortrag in Pielenhofen mit Bürgermeister Obermeier.

Oktober 2020: 35. Pflege des Schafbuckels.
 

Das Jahr 2021

Mai 2021: Bei der Verbreiterung der R39 wird Baggergut auf einem Biotop abgelagert. BN erreicht den Wieder-Abtrag.

Juli 2021: Kreisgruppe erhält vom bayerischen Umweltminister den Biodiversitätspreis.

Juli 2021: Pflegearbeiten auf der Ausgleichsfläche des Radwegs Schwetzendorf-Rohrdorf.

November 2021: 
Vorstandswahl: Rainer Brunner (1. Vors.), Anuschka Brenner (2. Vors.), Ingeborg Moser (Schriftführerin), Horst Bogner (Kassier), Beisitzer: Gaby Vetter-Löffert, Tanja Sikkes, Ludwig Meier

Das Jahr 2022

Ab Januar 2022: Gemeinderatssitzung, Investor Kiermeier/Stiersdorfer stellt das geplante Baugebiet Reifenthal Nord II vor. Die BN-Ortsgruppe nimmt als Träger öffentlicher Belange Stellung und lehnt wegen Flächenfraß, Verstoß gegen den Regionalentwicklungsplan und wegen der falschen Prognose zur Bevölkerungsentwicklung, die 4-Hektar-Baumaßnahme ab. Eine Bürgerinitiative bildet sich. Eine Bürgergruppierung entwickelt die Idee eines gesellschaftlich geführten Dorfladens.

Februar 2022: Gemeinderat erteilt mehrheitlich den Aufstellungsbeschluss zu Reifenthal Nord II.

Mai 2022: BN-Stellungnahme zum Flächennutzungsplan Pielenhofen. BN ist nicht einverstanden mit der Bebauung des westlichen Naabtales.

Mai 2022: Feier auf der Donauinsel, 50 Jahre Kreisgruppe Regensburg Stadt und Land.

 

Mai 2022: Bei einem Bürgerentscheid lehnen 59,5 Prozent der Pettendorfer Wähler das geplante Baugebiet Reifenthal Nord II ab.

Oktober 2022: BN lehnt Baugebiet Am Auberg ab. Gemeinderat befürwortet mehrheitlich.
 

Oktober 2022:
Mähen des Schafbuckels bei Pielenhofen und Zusammenrechen.

Das Jahr 2023

Januar 2023: Exkursion mit Diplom-Forstwirt Mages im Schweighauser Forst. Umgestaltung und Anpassen des Waldes an den Klimawandel.

Feb 2023: BN befürwortet die neuen Energienutzungspläne der drei Gemeinden und fordert die Gemeinden zum Handeln auf.

April 2023: BN-Mitglieder pflanzen Weiden und Eichen entlang der Naab in Pielenhofen.

Juni 2023: BN-Mitglieder finden ein Gelbbauch-Unken-Habitat bei Reifenthal.

Das Jahr 2024

März 2024: 
- Flussaufwärts des Klosters in Pielenhofen errichtet der BN eine Ruhebank (Bankerl) mit Info-Tafeln.
- Vortrag von Franz Waldmann (Beisitzer im Kreisvorstand) "Sanierung im Altbau" im Klosterstadl in Pielenhofen. 
  Der BN organisiert die Veranstaltung zusammen mit der Gemeinde Pielenhofen.

Juni 2024: Treffem mit Heidrun Waidele vom Landschaftspflegeverband Regensburg: Ein neues Konzept zur Pflege der Diptamwiese am Käferberg.

Juli 2024: Pflegearbeiten, Mähen, Zusammenrechen (12 BN-Mitglieder) an der Ausgleichsfläche für den Radweg Schwetzendorf – Rohrdorf. Mähgut wird vom Landratsamt abgeholt.

Juli 2024: Beim Monatstreffen am 11. Juli tritt Rainer Brunner, langjähriger 1.Vorsitzende der Ortsgruppe, aus gesundheitlichen Gründen zurück. Die Führung der Ortsgruppe übernimmt bis zur Neuwahl im Juli 2025 die stellvertretende 2.Vorsitzende Anni Brenner.

August 2024: Elf Mitglieder aus Pielenhofen und Pettendorf mähen die Diptamwiese am Käferberg. Das Mähgut wird von Landwirt Anton Zenger, Heitzenhofen abgeholt. 

 

Das Jahr 2025

März 2025: Renaturierung Bach bei Tremmelhausen. Da Fördermittel vom Staat verschoben wurden wird das Vorhaben frühestens 2026 angegangen.

April 2025: Fehlende Bäume entlang des Radweges von Schwetzendorf nach Reifenthal werden dem Landratsamt gemeldet.

Mai 2025: Frau Geidl vom LBV hält einen Vortrag über Schwalben und Mauersegler.

Juni 2025: Schwalben-Monitoring in den drei Gemeinden. Geplant ist eine jährliche Erfassung.

Juni 2025: Vortrag von Herrn Schmalzbauer zu Schmetterlingen in der Region.
 

Juni 2025: 40 Jahre Ortsgruppe Pettendorf-Pielenhofen-Wolfegg. Feier im Streuobst-Garten beim Dorfladen Pettendorf.


Juli 2025: Die 5m-Gewässer-Randstreifen-Regelung ist in Kraft. BN-OG erfasst alle Gewässer 3. Ordnung im Gebiet. Begehung und Einleitung von Aktionen.

Okt 2025: Pflege Schafbuckel, Ausgleichsfläche Radweg und Fruticetum
 


November 2025:
Wahl eines neuen Vorstands der OG: 1.Vorsitzender Hardy Lapot, 2.Vorsitzender Norbert Seitz, Schriftführer Heiner Huf, Kassenwart Horst Bogner. Beisitzer Anni Brenner, Alexa Muehlenberg, Christian Wensauer.